Olivenöl und Zitronen – Eine perfekte Vermählung

Ein kurzes Statement zum Thema Olivenöl und andere Genossen. Keine Ahnung, wann jemand auf die Idee gekommen ist Zitrusöl und Olivenöl zu mischen. Eins ist aber klar, es war längt überfällig. Vermutlich hat die Person auch nicht mit einer Pipette an einem Tisch gesessen und die Öle zusammengemischt, sondern es war bestimmt eher so, dass irgendwer auf die Idee kam einfach einen oder zwei Körbe Zitronen einfach zu den Oliven in die Presse zu schmeißen. Am Ende wird sowie die wässrige von der öligen Phase getrennt, warum also die Mühe.

Das Ergebnis ist, wie bei vielen einfachen aber effektiven Dingen, absolut atemberaubend. Trotz eines meist sehr geringen Anteils von etwas 2% ist das Zitronenöl so präsent, dass man die Früchte meist schon beim öffnen der Flasche riechen kann.

Jetzt braucht man nur noch eine gebratene Dorade, eine Lachsforelle mit Bacon oder einen Rote-Bete-Birnen-Salat mit bestem Feta und dieses Wunderöl schickt einen in den siebten kulinarischen Himmel.

Wer sich an diesen kleinen Wundertröpfchen mal versuchen möchte, dem seien die Öle von Morgenster empfohlen, die es hier zu erwerben gibt. Ebenfalls Top ist das spanische Zitronenöl von La Chinata, die man hier bekommen kann.

Viel Spaß damit.

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Ein leckeres Dressingrezept für den Tomatensalat

Habe eben mit neuen Olivenölen an einer simplen Rezeptur herumprobiert, das Ergebnis war wirklich sehr lecker, sodaß ich meine Rezeptur auch nicht für mich behalten will:

- 1 Esslöffel sizilianischen Cusumano Olivenöl
- 1/2 Esslöffel aromatisiertes südafrikanisches Morgenster Lemon Enhanced Extra Virgin Olive Oil

- 2 EL weißer Balsamico
- 1 TL Brechts Kräutersalz-Classico (eine Wunderwaffe! – gibts in jedem Reformhaus)
-  etwas gewogenes Basilicum und feinst geschnittener Schnittlauch
- sehr fein gewürfelte Schalotten

Das ganze hab ich mühsam und sorgfältig zu einer Emulsion verrührt, die Kräuter und Zwiebelchen (nicht zuviel) natürlich erst am Schluß beigeben. Dann hab ich die Tomaten ca. 30 Minuten darin ziehen lassen – ein Sommertraum! Und glaubts oder nicht, die teuren Öle schmeckst Du raus, das ganze hat eine tolle Luftigkeit und Aromatik – leider vergaß ich den “Bufffffeeeelllaaaamozarella”  zu besorgen – naja, es wird ein “nächstes mal” geben.

Zu den Ölen im einzelnen, das Cusumano Öl ist ein eleganter Purist, ohne störende scharfe oder brennende Noten – mild aber nicht kraftlos. Ich liebe dieses Olivenöl von Cusumano und freue mich jeden Tag auf einen Löffel pur davon.

Zum Morgenster Lemon Enhanced aus Südafrika möchte ich sagen, daß dies in einer Olivenölverkostung natürlich ein kleiner Blender ist, es ist halt ein aromatisiertes Öl – das tolle daran, die Ölbasis ist exzellentes Extra Vergine Öl und kein Raffinerieschrott! Pur würde ich das Morgenster Lemon Enhanced nicht verwenden, in der Mischung entfaltet es aber seine volle Kraft und gibt dem ganzen eine unbekannte frische sehr angenehme Aromatik, dies ist nicht zu vergleichen mit der Zugabe von Zitronen oder Limettensaft – denn im Morgenster Lemon Enhanced werden die ätherischen Öle der Zitronenschalen einkonserviert – diese Öl ist ein Kickoff-Superöl, es darf in keiner Küche eines Olivenöl-Afficionados fehlen, damit verblüffst Du Deine nächsten Gäste 100%ig!

 

 

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Was noch so alles möglich ist, außer Chianti. Das Edelöl vom Castello di Ama

Lorenza Sebasti und ihr Mann, der Önologe Marco Pallanti konnten es einfach nicht lassen. Da machen die beiden in der Toskana nun schon ausgezeichneten Chianti und sind mit dem Wein aufs Beste ausgelastet und doch wollten sie es dabei einfach nicht auf sich beruhen lassen.
Ein Gedanke war vielleicht, dass es einfach zu schade wäre diese Olivenhaine ungenutzt zu lassen, auch wenn die Erträge eher niedrig und die Ernte beschwerlich ist. Oder vielleicht wollten sie einfach ihr eigenes Chianti-Öl in die Welt setzen.

In Sachen Komposition entschieden sie sich für 50% Correggiolo, 40% Moraiolo sowie jeweils 5% Leccino und Frantoio. Die Basis aus Correggiolo bringt eine würzig pikante Grundnote ins Öl, gepaart mit einer mittleren Fruchtigkeit, die Artischocke und Gras enthält. Moraiolo unterstützt diese Noten mit einem Hauch Mandel und ebenso Artischocke und Frantoio ergänzt die Cuvée abschließend mit kräutrigen Aromen.

All diese Sorten wachsen auf stark lehm- und kalkhaltigem Boden, von denen zwischen Ende Oktober und Ende November die Oliven von Hand gepflückt werden. Anschließend werden sie in Holzkisten verladen und das Öl binnen höchstens 12 Stunden in einer hochmodernen Pieralisi-Presse aus ihnen extrahiert. Auf eine anschließende Filterung wird im Interesse einer maximalen geschmacklichen Einzigartigkeit verzichtet.

Betrachtet man es in einem Glas oder auf weißem Porzellan, so ist das Öl von goldgelber Farbe mit zartgrünem Einschlag. Die Nase empfindet es als kraftvoll und macht Noten von Distel, Artischocke und wilder Zichorie aus. (Die Zichorie ist etwas für die gaaaanz Geschulten) Wer sich wirklich umfassend mit dem Öl beschäftigt wird auch Minze und Rosmarin im Bouquet antreffen.
Im Mund ist es komplex und würzig und erinnert an den Geschmack von Salat, schwarzem Pfeffer und Mandeln.

Castello di Ama. Auch an Salat allererste Wahl, erst recht zusammen mit kräftigem Feta und gerösteten Sonnenblumenkernen.

Dieses Öl weiß zu bestehen, gerade auch gegenüber kräftigen Aromen, auch wenn es nur auf Brot schon eine gute Figur macht. Einfach mal auf gegrilltes Lamm oder Roastbeef träufeln oder gegrillte und danach gepellte Paprika damit veredeln und man weiß, wo die kulinarische Reise mit guten Zutaten hingehen kann.

Wer mehr über den Hersteller Castello di Ama erfahren will sollte ihre Website besuchen.

Wer Interesse an diesem absoluten Edelöl hat, kann hier oder hier vorbeischauen und sich schlau machen oder gleich zuschlagen.

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Bio Plànete Olivenöle

Nur Rohstoffe aus kontrolliert biologischem Anbau

In die Ölmühlen von Bio Planète gelangen ausschließlich Saaten und Nüsse aus kontrolliert biologischem Anbau. Landwirte, die Bio Planète beliefern, müssen eine gültige Bio-Zertifizierung nachweisen, und auch jede Lieferung ist geprüft.

Biologische Rohstoffe aus sozial gerechtem und preislich fairem Handel

Mit dem Einkauf biologischer Rohstoffe aus fairem Handel leistet Bio Planète bereits seit 25 Jahren einen entscheidenden Beitrag zur nachhaltigen Entwicklung unterschiedlichster Regionen der Welt. Die Basis hierfür sind langjährige Handelspartnerschaften, die auf Dialog, Transparenz und der Sicherung sozialer Rechte beruhen. Mit diesem Engagement unterstützt Bio Planète beispielsweise den Aufbau sozialer Infrastrukturen und regionaler Wirtschaftskreisläufe oder die Durchführung von Weiterbildungs- und Forschungsprojekten.

Kontrollen

Bereits beim Lieferanten wählt Bio Planète die Saaten und Nüsse nach qualitativen Gesichtspunkten aus. Wenn eine Lieferung ankommt, überprüft Bio Planète die Charge noch bevor sie abgeladen wird im eigenen Labor auf Geschmack, Feuchtigkeit, Säurezahl, Peroxidzahl usw. Nach der Pressung erfolgt eine weitere Kontrolle und während des Abfüllens einer Charge die Endkontrolle. Seit über 20 Jahren stellt Bio Planète feine, hochwertige biologische Speiseöle her. Produkte, die dem Anspruch an einen fairen und sozial gerechten Handel in besonderem Maße gerecht werden, tragen auf der Flasche sichtbar das Bio Planète Bio & Fair Siegel. Weitere Infos bei http://www.olivenoelkaufen.com/Frankreich/Bio-Planete

 

 

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Extra vergine, nativ extra, virgen extra. Was bedeutet das beim Olivenöl?

Bresaola beträufelt mit einem sortenreinen Koroneiki-Öl aus der Türkei

Man kennt es von den Flaschen im Supermarkt. Während auf den üblicherweise raffinierten und völlig geschmackfreien Pflanzenöl-Flaschen nichts steht außer der Füllmenge, überschlagen sich Olivenöle mit Bezeichnungen.

AOC, DOP, DOC, IGP, extra vergine, nativ extra, virgen extra und und und. Hilflos stehen wir davor und wissen gar nicht, wie uns geschieht. Alles toll. Malerische toskanische Landschaften und adrette italienische Bäuerinnen prangen auf den Logos und erzählen eine Geschichte, die so nicht in der Flasche wiederzufinden ist.

Tatsache ist, dass die meisten Olivenöle, die man für 2,99€ im Supermarkt kaufen kann, in großen selbstbewussten Lettern vermelden, dass sie ausschließlich mit mechanischen Verfahren, kalt und aus erster Pressung gewonnen wurden. Das steckt hinter dem Jungfern-Öl oder auch extra vergine. Erste, kalte Pressung mit rein mechanischen Mitteln. Erste Pressung ist eigentlich klar, denn die zweite Pressung setzt heißes Wasser voraus um überhaupt noch etwas aus der Maische zu bekommen und ist damit ja dann keine Kaltpressung mehr.

Die Folge davon ist, dass mittlerweile nahezu jedes Olivenöl im Handel als kaltgepresst bzw. nativ extra bezeichnet werden kann.

Was macht dann also den Unterschied zwischen einem Öl für 2,99€ aus dem Discounter und einem 10 oder 15 Euro Öl von einem Fachhändler aus? Die reine Tatsache der Kaltpressung wird es auf jeden Fall nicht sein.

Es gibt einige Unterschiede, machen wir es also etwas systematischer:

 

1. Welche Sorten baue ich an? Baue ich an, was schnell wächst, gleichmäßig reift, sich leicht ernten lässt und einen hohen Ölertrag bringt? Oder pflanze ich Sorten, die widerstandsfähig gegen Krankheiten sind und daher weniger Pestizide brauchen und die einfach nur ein charakterstarkes Öl erzeugen?

2. Wie ernte ich? Ernte ich von Hand oder teilmechanisch mit Tüchern oder Netzen unter den Bäumen, die die Oliven auffangen? Das ist die Old-school-Methode mit der man die Oliven erntet, die sich nicht so leicht vom Baum lösen. Modern und schnell ist eine Maschine, die den Stamm eher junger Bäume umfasst und so heftig rüttelt bis alle Oliven runtergefallen sind (und man sich fragt, wie der Baum das immer wieder übersteht). Dann kommt eine große Kehrmaschine und fegt die Oliven zusammen bzw. saugt sie ein. Geht viel schneller und man hat nicht den Aufwand mit den Netzen, ganz zu schweigen von teuren Arbeitskräften.

3. Transport. Es macht einen Unterschied, ob ich 20-40 Minuten bis zur Presse fahre, wie dies viele kleine und engagierte Betriebe tun, oder ob es eher 20-40 Stunden sind. Selbst das wäre noch annehmbar, aber in den meisten Fällen haben die Oliven weitaus längere Transport- und Liegezeiten hinter sich, wenn sie in die Presse kommen. Problem ist, dass es dafür keine Vorschriften und Auszeichnungspflichten gibt, wie dies für die Pressung üblich ist. Doch Schnelligkeit ist wichtig, denn gerade bei Wärme oxidiert die geerntete Olive und das Öl in ihr fröhlich vor sich hin. Je länger es dauert, desto mehr verliert das Öl an Qualität, ähnlich der guten Weinflasche, die man halbleer trank und sie drei Wochen später wiederfand. Pfui spinne.

4. Vorbereitung auf die Presse. Natürlich ist bei der Industrieware aufgrund der rabiaten Ernte durch die Kollegen von der Straßenreinigung eine Menge Dreck und “Beifang” dabei, der niemals zu 100% aussortiert werden kann. Es wird also immer ein kleiner Teil davon mit in die Pressung kommen und sich im Aroma des Öls widerspiegeln. Bei den besseren und logischerweise auch teureren Ölmühlen rauscht auf dem Band eben kein Zentner pro Sekunde durch (kleine Übertreibung) und somit kann die Zwischenkontrolle der Früchte, das Auslesen von Blättern und Zweigen und das Waschen der Oliven viel gewissenhafter erfolgen.

5. Die eigentliche Pressung ist der Teil an dem es die wenigsten Unterschiede gibt. Hier werden lediglich die vorangegangenen Entscheidungen in ein einziges Endprodukt hineingepresst. Die Oliven werden zu einer Paste vermahlen und schließlich entweder auf Matten gestrichen und ausgepresst oder mithilfe von Zentrifugen in ihre Bestandteile zerlegt.

6. Nach der Pressung: Hier gibt es noch einmal ein paar Unterschiede: Filtere ich das Öl oder nicht? Billige Öle werden fast immer gefiltert, weil das der Konsument angeblich so will. Glaub ich nicht, denn die meisten Leute ziehen ein Hefe- ja auch einem Kristallweizen vor. Man sollte dem Verbraucher also mal was zutrauen. Nach dem Filtern oder Nichtfiltern wird manchmal zwischengelagert oder auch nicht und letztlich auf Flaschen gezogen.

Hier haben wir ein Öl: Auf der einen Seite ein wilder Sortenmix. Weder sortenrein, noch eine raffinierte Cuvée, sondern ein kostengünstiges Produkt aus all den Oliven, die gerade für kleines Geld greifbar waren. Aus ökonomischen und praktischen Gesichtspunkten angebaute Olivenbäume, aus Zeit- und Kostengründen mechanisch geerntete Oliven. Lieblos überprüft und so schnell wie möglich in den Handel gebracht.

Ein Loblied auf die andere Art der Olivenöl-Gewinnung kann man jetzt so nicht singen, denn jeder, wirklich jeder, macht es anders. Daher ist auch jedes Öl anders. Die einen ernten von Hand, die anderen halbmechanisch. Manch Olivenbauer erzeugt sortenreines Öl, ein anderer komponiert eine elegante Cuvée. Die einen filtern, andere wieder nicht. Manche lagern zwischen, andere füllen sofort ab. Es ist diese Vielfalt und Sorgfalt im Herstellungsprozess guter Olivenöle, die eine Welt eröffnet, welche man sonst nur vom Wein und anderen Alkoholika kannte. Der Olivenbaum nimmt, genau wie der Weinstock, das Terroir in sich auf und spiegelt die Umgebung und das Klima in seinen Früchten wider.

Wie das im Detail aussieht und was es alles für Sorten und Öle gibt, lesen Sie in Kürze.

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Warum Olivenöl? Was ist das eigentlich für ein Saft?

Als mündiger Verbraucher setzt man sich beim Kauf der benötigten Alltagsfette ja zunehmend mit den Produkten im Regal auseinander. Hat man zudem noch einen gewissen Anspruch an Qualität und kulinarische Verwendbarkeit und will nicht einfach nur zur Flasche raffinierten Pflanzenöls für 80 Cent greifen, dann sollte man wissen, was es da noch so alles gibt.

Schnell gerät man dann an einen ganz besonderen Saft, dessen Geschichte Jahrtausende zurückreicht. Aber worum geht es beim großen Wundermittel der Antike, dem Olivenöl?

Olivenhaine in Andalusien zwischen Granada und Córdoba.

Das Olivenöl. Zusammen mit dem Wein ist es eines der ersten Lebensmittel, das der Mensch produziert hat. Es ist durchaus etwas anderes, als einfach nur ein Fett. Der erste, maßgebliche Unterschied zu all den Ölen und Fetten, die wir sonst noch so kennen ist, dass es aus frischen Früchten und nicht aus Samen oder Kernen gewonnen wird. Die Früchte, gemeinhin als Oliven bekannt, gedeihen an einem Baum, der so alt werden kann wie keine andere Nutzpflanze dieser Welt (Korkeichen nehmen wir mal aus, da Kork, zumindest für die meisten Menschen, kein Lebensmittel ist). Seine knorrige, runzlige Erscheinung und die silbrig glänzenden Blätter lassen immer wieder den Vergleich mit einem alten Mann aufkommen, wobei die meisten Menschen mit 400 und mehr Jahren sicher nicht mehr so gut aussehen würden. Das dieses Gewächs eine besondere Bedeutung hat, zeigt sich schon daran, dass seine Blätter für den Frieden stehen und noch dazu das Symbol der UNO umschließen. Früher kam man zu Friedensverhandlungen nicht mit der weißen Fahne, sondern mit dem Olivenzweig und es gab für Sieger bei Wettkämpfen nicht nur Lorbeerkränze, sondern auch Olivenkränze waren beliebt.

Es war, zusammen mit dem Wein, DIE Handelsware im Mittelmeerraum und kaum ein Land mit Zugang zu seinen Ufern kultivierte keine Oliven, extrahierte nicht das Öl aus den Früchten. Heute ist Olivenöl, nach einem gewissen Hype in den letzten 15 Jahren, in der Küche Mitteleuropas angekommen. Überall kann man es kaufen, teilweise wird es dem Konsumenten regelrecht hinterhergeworfen und abgesehen davon, dass es im Gegensatz zu anderen Ölen einen Eigengeschmack zu haben scheint, wissen die meisten nicht viel über das Potential dieses Saftes und sehen es eben nur als ein weiteres Fett an.

Das zu ändern ist unter anderem Ziel dieses Blogs.

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Was unterscheidet Olivenöl von anderen Ölen

Es gibt soviele feine Speiseöle – Kürbiskernöl, Nussöle, Rapsöl und auch erstklassige Sonnenblumenöle habe ich schon gefunden. Was unterscheidet das Olivenöl von all den übrigen?

Ganz einfach: Olivenöl wird aus den Früchten und nicht aus den Kernen/Samen der Pflanzen erzeugt!

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Olivenöl Spanien: Flüssiges Gold

Sie halten nicht viel von herkömmlichen Ölen aus Sonnenblumen, Raps Weizenkeimen, Sesam oder Traubenkernen? Sind Sie es leid, immer auf dieselben Öle zurückgreifen zu müssen, die meist doch nur ausreichen, um darin schnell einmal etwas zu frittieren? Sind Sie auf der Suche nach einem geschmackvollen, exklusiven Öl? Dann ist Olivenöl aus Spanien genau das Richtige für Sie! Schließlich wird Spanisches Olivenöl nicht ohne Grund als flüssiges Gold oder Olivensaft bezeichnet.

Es ist nämlich das einzige Öl, das wirklich direkt aus der Frucht gepresst und in Flaschen abgefüllt wird. Die meisten anderen Sorten, wie einige bereits oben erwähnt wurden, werden meistens aus gemahlenem Samen, aus denen mittels Lösungsmitteln der ölhaltige Inhalt zu Tage befördert wird, hergestellt. Bedingt durch verschiedene Klimazonen im Land, besitzt dieses luxuriöse Öl eine große Sortenvielfalt, die sich gut in den verschiedenen Farbnuancen, beginnend von hellem über dunkles Grün bis hin zu Goldgelb widerspiegelt. Natürlich dienen diese unterschiedlichen Töne nicht nur der Optik, sondern verleihen jedem Öl seine ganz persönliche Note, beginnend bei würzig und pikant, bis hin zu milden, fruchtigen Sorten. Sie werden von der Artenvielfalt spanischer Öle begeistert sein! Eine bekannte Marke in diesem Zusammenhang ist das Arbequina-Öl, dessen Aroma, mit einem Hauch Mandel- und Artischockenduft, fast schon ins süßliche zu gehen scheint. Ebenfalls in diese Richtung geht das Öl Blanqueta, das aufgrund der hellen Färbung seinen Namen erhalten hat.

Wenn Sie es lieber etwas pikanter haben möchten, beispielsweise um Grillfleisch zu marinieren, wäre das Öl mit dem Namen Empeltre, das zu den ältesten Olivensorten gehört, sehr zu empfehlen. Wie das Hojiblanca, ist es sehr würzig und duftet angenehm nach Kräutern. Sie können davon ausgehen, dass Spanisches Olivenöl immer Öl bester Qualität ist! Denken Sie an den guten griechischen Salat vom Urlaub oder die Olive di Montefiascone! Solch ein Geschmackserlebnis können Sie nur mit echtem spanischem Olivenöl erzielen! Dieses leckere Öl lässt Sie vor Ihrem inneren Auge wieder umgeben von zirpenden Grillen im Halbschatten der Zikaden vor Ihrem griechischen Ferienhäuschen sitzen! In diesem Zusammenhang sollten Sie zudem wissen, dass Olivenöl, neben der geschmacklichen Komponente, auch eine gesundheitsfördernde Wirkung zugeschrieben wird. Ein gutes Öl aus Spanien soll das Herz- Kreislaufsystem unterstützen und schlechten Cholesterinwerten vorbeugen. Darüber hinaus sollte in diesem Zusammenhang angeführt werden, dass Menschen aus südlichen Ländern deutlich weniger zu Herzinfarkten oder anderen Krankheiten neigen.

Trotz der Tatsache, dass die dahingehende Wirkung des Öles nicht eindeutig empirisch nachgewiesen werden konnte, sind der hohe Anteil an Vitamin E und ungesättigten Fettsäuren des spanischen Öls nicht von der Hand zu weisen. Zusammenfassend konnten dem spanischen Gold mittlerweile über tausend Stoffe nachgewiesen werden, die unter anderem dafür sorgen, dass sich der Cholesterinwert der Konsumenten senkt und das gesunde HDL-Cholesterin im Gegenzug steigt. Des Weiteren sollten Sie wissen, dass spanische Öle wirklich reine Produkte der Natur sind und auch zu Recht als Gold bezeichnet werden. Diese kalt gepressten, gut verdaulichen Öle enthalten wirklich nichts anderes als die natürlichen Aromen frisch geernteter Oliven. Und das Beste: dieses Öl ist ein absolutes Allroundtalent und sollte, neben einem festen Platz in Ihrer Küche auch fester Bestandteil ihres Badezimmers sein! „Warum?“, werden Sie sich fragen. Nun, es ist so, dass spanische Öle nicht nur eine reinigende und gesundheitsfördernde Wirkung von innen haben, sondern auch von außen gut für Körper und Seele sind. Vor allem der Haut kommen die Ingredienzien des Öls, die diese sanft pflegt und vor dem Austrocknen bewahrt, zugute. Dies ist nicht zuletzt darin begründet, dass die Fette des Öls ähnlich denen des Körpers sind.

Somit kann es, neben dem Würzen von Speisen auch zum Baden, Eincremen, oder, vermischt mit etwas Meersalz als ein reinigendes Peeling verwendet werden. Scheuen Sie sich auch nicht, das exklusive Öl zum Cremen von Gesicht und Händen zu verwenden! Bei letzterem empfiehlt es sich, während der Einwirkzeit spezielle Kosmetikhandschuhe aus leichtem Stoff über die Hände zu ziehen um ein besonders sanftes Ergebnis zu erreichen. Diese sind atmungsaktiv und gewährleisten dennoch, dass die pflegende Wirkung tief in die Haut einziehen kann. Bedenken Sie zudem, dass es mittlerweile viele Produkte auf dem Markt gibt, welche mit Olivenölbestandteilen werben! Statt diesen teueren Artikeln können Sie Ihr Öl auch als Haarspitzenfluid nach der Wäsche verwenden. Beachten sollten Sie hierbei lediglich, das Öl nicht zu nahe am Ansatz einzumassieren, da ansonsten die Haare schnell nachfetten können. Nach einer Einwirkzeit von einer Viertelstunde, welche durch ein warmes Handtuch unterstützt werden kann, sollte das Öl gründlich ausgewaschen werden. Sie werden von der Wirkung begeistert sein! Neben dieser Ersparnis brauchen Sie sich auch künftig kein teueres Jojobaöl zu kaufen, um Ihren Partner zu massieren! Olivenöl ist kostengünstiger und pflegt mindestens genauso sanft und nachhaltig! Ob im Bad oder in der Küche; Sie sollten lediglich darauf achten, dieses anspruchsvolle Öl in der richtigen Art und Weise zu lagern. Grundsätzlich sollten große Temperaturunterschiede und Hitze vermieden werden. Darüber hinaus sollte dieses flüssige Gold immer luftdicht und vor Sonne geschützt verschlossen aufbewahrt werden, damit garantiert ist, dass es nicht ranzig oder gar sauer wird. In diesem Zusammenhang ist die Faustregel zu beachten, dass es Olivenöl immer lieber kalt als warm mag. Wenn Sie diese Punkte beachten, werden Sie bestimmt lange Freude an Ihrem Öl haben. Wir versichern Ihnen: Sollten Sie erst einmal das Gold Spaniens probiert haben, werden Sie kein herkömmliches Öl mehr haben wollen!

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Olivenöl online

Ob zum Kochen, für raffinierte Salatsoßen, zum Dippen oder auch zum pur Trinken. Ob innerlich oder äußerlich angewendet – Olivenöl ist ein Elixier. Schon in der Antike, wußten die Menschen, die Kraft aus der Olive zu nutzen.

Heute weiß man, entgegen der vergangenen Jahrzehnte, daß es nicht immer nur darum gehen soll, möglichst viel Öl aus den Oliven herauszupressen, sondern daß ein auf Qualität erzeugtes Öl so gut, wie flüssiges Gold ist. Wer einmal vom einem der besten Öle gekostet hat, kann davon möglicherweise nicht mehr ablassen – es gibt Öle, die sind flüssig, fast wie Wasser und versetzen den geneigten Geniesser in pure Verzückung.

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